Sonntag, November 11, 2012

Gedanken

Was bringt Menschen dazu, krank zu werden, in die Schwäche zu gehen, sich selber aufzugeben, oder zu zerstören? Welch große seelische Not steht dahinter, welcher ungehörte Aufschrei braucht ein Ventil, welche große Liebe sagt, ich trage es für Dich, ich opfere mich gerne?

Michael Ende schrieb vor mehr als 20 Jahren das Buch Momo, scheinbar ein Kinderbuch und doch hochaktuell. In ihm wird beschrieben , wie die grauen Männer die Zeit stehlen, wie jedes Innehalten und Ausruhen, jeder Rhythmus nur Geld kostet und deshalb zu unterbleiben hat.

Man sagt, wenn der Verstand nur noch sich selber dient und nicht mehr der Liebe, dann endet alles in der Ausfüllung von Listen.

Wo sind wir heute und was macht das Leben lebenswert? 

Ich fuhr mit dem Bus heim und sah eine Frau mit einem düsteren Gesicht dasitzen.

Als sie aufblickte, lächelte ich sie an und sie lächelte zurück.

So etwas Wunderschönes, wie dieses Lächeln, das das gesamte Gesicht zum Leuchten brachte und auch den Bus miterleuchtete, habe ich selten gesehen.

Der äußere Schein hat wenig mit dem Inneren zu tun.

Außen sind wir manchmal steckengeblieben in einer Situation, einem Ausdruck, aber in jedem / Jeder von uns wohnt das Leuchten und das wieder nach außen zu bringen, ist das Wichtigste überhaupt.

Kinder spüren die Not und sie gehen in die Handlung, sie unternehmen was.

Manchmal heimsen sie sich dafür viel Ärger ein, manchmal guckt jemand hin und Hilfe kommt.

Der kleine Junge in "Susann`s wunderbaren Begegnungen" zieht aus um Abenteuer zu erleben und er findet Susann. Ein ganz besonderes Abenteuer beginnt.

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