Dienstag, November 06, 2012

der Vulkan bricht aus

Der Vulkan bricht aus

In seiner Tiefe brodelt es,
hitzig, blasig, - Lava,

manchmal speit er etwas aus,
heftig, rauchig, - Asche,

zischend fließt die heiße Glut
über seine Ränder
wälzt sich schwer hinab zum Tal
über alle Länder.

Aschewolken schweben leicht
still - in großer Höhe,
Furcht im Schweigen schnell erreicht:
"sind sie in der Nähe?"

Was geschieht, wenn sie herab
rieseln durch die Lüfte
streifen Flugzeuge ganz knapp
stürzen in die Klüfte.

Gottes Walten wirkt ganz still,
groß im Himmelsraume
so dem Leben dienen will
gleich in Tag und Traume.

Doch wieder ruhig ist der Berg,
webend, schweigend - Blumen

Vögel fliegen  hin und her
bauen Nester -  leben.

Friederike Hapel 06.11.2012

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